Depression und Suizidgefährdung
Leichte depressive Verstimmungen bis hin zu schweren depressiven Störungen gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen bei Jugendlichen. Sehr viele 16- bis 20-jährige Lernende in der Berufsbildung beschreiben Symptome einer depressiven Verstimmung. Mädchen sind häufiger betroffen als Jungen. Suizid ist eine der häufigsten Todesursachen bei Jugendlichen (nach Unfällen).
Berufsbildungsverantwortliche können Lernenden nur begrenzt, nämlich im Bereich der Gefährdungseinschätzung und Lernbegleitung, beistehen. Diagnose und Therapie der Lernenden hingegen ist Aufgabe einer psychologisch-psychiatrisch ausgebildeten Fachperson. Bei Anzeichen für eine psychische Erkrankung soll möglichst frühzeitig eine Beratungs- oder Fachstelle kontaktiert werden. Anlaufstelle für erste Informationen sind die kantonalen Berufsbildungsämter. Sie beraten und vermitteln Adressen von Fachstellen.